Telefonieren im EU-Ausland – was Verbraucher wissen müssen

Wer vor rund zehn Jahren im Ausland sein Mobiltelefon einsetzen wollte, der musste danach mit extrem hohen Kosten und hohen Gebühren für die Benutzung von Internet und Telefonie rechnen. Diese Gebühren betrugen teilweise Hunderte von Euro für einfache Anrufe und Telefonate.

Doch seit einigen Jahren gibt es zumindest in der Europäischen Union verschiedene Richtlinien, die befolgt werden müssen, um solche hohen Kosten zu vermeiden. Dieser Artikel erklärt, wie man im EU-Ausland (z. B. in Spanien) günstig telefonieren kann, wenn man dort z. B. iPhone 12 Pro Hüllen erwerben möchte.

Welche Regelungen treten im europäischen Ausland in Kraft?

Wer z. B. in Spanien, also im EU-Ausland telefonieren und das Internet nutzen möchte, der bezahlt dafür keine zusätzlichen Gebühren – es gilt einfach der gewöhnliche Vertrag, wie er auch in Deutschland gilt. Das beutetet, dass die Anrufe nach Spanien und nach Deutschland dort genauso viel kosten, wie sie auch im Deutschen Netz kosten würden. Die genauen Gebühren sollten dann beim Mobilfunkanbieter nachgelesen werden. Dasselbe gilt natürlich auch für den Versand von SMS.

Viel wichtiger in der heutigen Zeit ist für Menschen der Zugang zum Internet, denn darüber kann man auch telefonieren und mit Menschen in Kontakt bleiben. Die gute Nachricht dabei ist: Wer sich im EU-Ausland befindet, der kann auch für seine mobilen Daten einfach den bestehenden Vertrag weiter nutzen. Dabei ist zu beachten, dass viele Anbieter für das EU-Ausland ein zusätzliches Datenvolumen anbieten, welches in der Regel etwas geringer ist als das Datenvolumen im Inland. Wer mehr Daten benötigt, kann diese einfach hinzubuchen.

Wann können Kosten anfallen?

Werden mehr Daten durch das Internet verbraucht, können Kosten anfallen, darüber wird der Kunde jedoch zuerst informiert und kann sein Datenvolumen erhöhen. Auch die Telefonie kann kostenpflichtig werden, wenn z. B. in ein anderes EU-Land angerufen wird. Eingehende Anrufe und SMS sind kostenfrei und werden nicht zu den Kosten beitragen.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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