Menorca – Zweitgrößte der Balearen, doch keine zweite Wahl

menorcaIhr katalanischer Name lautet übersetzt „die Kleinere“, im Gegensatz zu der „Größeren“ Mallorca, doch Menorca steht der „großen Schwester“ an Inselhighlights in nichts nach. Neben Mallorca und Ibiza hat auch die mit 695 qkm und knapp 95.000 Einwohnern zweitgrößte Insel der Balearen eine Vielzahl Sehenswertes zu bieten.


Landschaftswunder und Kulturerlebnis – Was die Naturschönheit Menorca zu bieten hat

Menorcas Hauptstadt heißt Maò (Mahon). Neben kulturellen Sehenswürdigkeiten lädt die Stadt mit ihrer großen Einkaufsstraße und zahlreichen Geschäften zum Bummeln und Verweilen ein. Ebenso zu empfehlen ist der Hafen Mahóns. Mit einer Länge von 5,5 km ist er der größte Naturhafen im Mittelmeerraum und der zweitgrößte weltweit.

Die vorherige Hauptstadt Menorcas war, mit ihrem mittelalterlichen Charme, die Stadt Ciutadella. Die historische Altstadt ist ein besonderes Highlight der zweitgrößten Stadt der Insel.

Will man sich bei schönem Wetter einen Überblick über das gesamte Inselareal verschaffen, empfiehlt sich ein Ausflug auf den Monte Toro. Mit 357 m ist er die höchste Erhebung in einer Landschaftsstruktur, die von der nördlichen Bergregion (Tramuntana) bis zum südlichen Hügelland (Migjorn) eine abwechslungsreiche Bandbreite zeigt.

Für Abenteuerlustige bietet sich ein Besuch der Necropolis de la Morell an. Die alte Grabstätte mit ihren Höhlengräbern ist vor allem als Familienausflug mit Kindern ein echtes Erlebnis.

Auch das Cap de Favaritx mit seinem Leuchtturm ist besonders bei stürmischem Wetter ein Naturschauspiel, das sich lohnt. Wer es beschaulicher mag, dem empfiehlt sich ein Besuch des Fischerhafen von Fornells.

Fast die Hälfte der Insel steht heutzutage unter Naturschutz und auch die späte Erschließung für den Tourismus gibt Menorca, mit nur wenigen Hotelbauten und nahezu unberührter Landschaft, den Anschein von idyllischer Natürlichkeit.

Baden oder Surfen? Die Strände und Buchten von Menorca

Menorca besitzt aufgrund seiner vielfältigen Naturgegebenheiten eine beeindruckende Strandlandschaft. Von Dünen und türkisstrahlendem Wasser, bis hin zu aufregenden Klippenformationen hat die Insel alles zu bieten. Wind und die kluftige Felsenlandschaft machen den Norden der Insel eher zum Ziel von Surfern, während Badetouristen die feinsandige Südküste bevorzugen.

Wer eine mächtige Klippenlandschaft erforschen möchte, sollte Cala en Turqueta besuchen. Der Strand wird von beiden Seiten von Felsklippen begrenzt und das Wasser ist hier besonders klar. Auch eine kleine Bar sorgt für einen besonderen Genuss des Aufenthalts.
Ebenso schön und klippenumrandet ist der Strand von Arenal d’en Castell. Halbmondförmig und von weißem Sand geprägt, grenzt dieser an dunkelblaues, algenfreies Meerwasser. Auch das Leihen von Strandliegen ist hier möglich. Oder man nutzt die Gelegenheit für einen Einkaufsbummel oder Restaurantbesuch im nahe gelegenen Zentrum von Arenal.

Der Weg zum felsigen Kiesstrand Cala Macarella ist etwas beschwerlich, lohnt sich aber. Vor allem, wer sich über einen Pfad weiter durchschlägt bis zur angrenzenden Bucht Cala Macareletta. Vorsicht jedoch mit Kindern, dies ist eine FKK-Badebucht. Nichtsdestotrotz ist sie von beachtlicher Schönheit.

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Bildquelle: © Depositphotos.com / lunamarina

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