Urlaub auf Ibiza, wo die Party niemals endet

Das unkonventionelle Ibiza, die weiße Insel Spaniens, ist seit 1999 ein UNESCO-Weltkulturerbe und aus vielen Gründen ein mehr als magischer Ort. Was die Insel Ischia für Wellness- und Thermalkuren ist, das ist die Insel Ibiza für wilde Partynächte und unbegrenzter Ausgelassenheit. In den zahlreichen exklusiven Clubs boomt das Nachtleben in voller Vitalität. Doch Ibiza ist nicht nur der Inbegriff eines exzentrischen Nachtlebens, sondern auch ein wunderbares Naturparadies mit endlosen weißen Sandstränden, hübschen Dörfern und antiken Stätten, die einst von den Karthagern, Römern und Arabern errichtet wurden.

Das für seine lebendigen Partynächte bekannte Ibiza bietet aber auch für die Liebhaber der Geschichte und zauberhaften Natur eine interessante Alternative. Wahrlich herausragend sind die Renaissance-Stadtmauern von Dalt Vila, die vielen Kirchenburgen, sowie die zahlreichen Wehrtürme, die auf der gesamten Insel verstreut liegen. Paradiesisch sind auch die Strände aus feinem, weißen Sand, die sich von Cala Longa und Sant Antoni bis nach Talamanca erstrecken.

In den vielen kleinen Tavernen und Restaurants verwandelt sich der Tisch in ein Paradies aus frischem Fisch, Meeresfrüchten und balearischen Weinen aus Mallorca, Menorca, Formentera und Ibiza. In den Geschäften von Ibiza findet man die neuesten Trends der Mode, Kunst und Accessoires. Töpfer, Handwerker und Bildhauer zeigen ihre Werke in den vielen typischen Basars der Insel. Sehr charakteristisch ist auch der Hippie-Markt von Es Canar.

Die Insel Ibiza kann man entweder mit einem der zahlreichen Charterflügen, oder mit der Fähre erreichen. Vom spanischen Festland kommt man von Denia, Valencia oder Barcelona mit der Fähre nach Ibiza. Des Weiteren gibt es die Fähre von Mallorca nach Ibiza, sowie die Fähre von Formentera nach Ibiza.

Die bewegte Geschichte von Ibiza hatte auch einen beträchtlichen Einfluss auf die übrigen balearischen Inseln. Im Jahre 654 v. Chr. gründeten die Phönizier auf den Balearen einen Hafen, den sie Ibossim nannten. Die Römer, die sich insbesondere von dem Weinanbau und dem großen Vorhaben an Marmor und Blei angezogen fühlten, tauften ihn dann später auf den Namen Ebusus. Es waren schließlich die Griechen, die den Inseln Ibiza und Formentera den Namen Pitiusas, in deutscher Sprache “die Inseln der Pinien”, gaben.

Unter dem Schutz von Karthago, produzierte Ibiza Salz, Fisch und Wolle. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Ibiza dann zu einem wichtigen Handelszentrum entlang der Mittelmeerküste.

Zu Beginn des römischen Reiches wurde Ibiza dann zu einer römischen Gemeinde. Im Jahre 1235 wurde Ibiza von Jakob I. von Aragon erobert. Auf ganz Ibiza liegen Überreste von Siedlungen antiker Völker verstreut. Von großer kultureller Bedeutung sind die noch fast vollständig intakten Befestigungsanlagen aus dem 16. Jahrhundert, die als ein Meisterwerk der militärischen Architektur der Renaissance gelten. Unter den Zeugnissen der phönizischen Herrschaft finden wir die Ruinen von Sa Caleta, die eine archäologische Stätte von großer Bedeutung darstellen. Unterwasser wurden hingegen etwa ein Dutzend interessanter Überreste aus der Bronzezeit gefunden, die zu einem großen Wissen der Archäologen über die antiken Handelswege beigetragen haben.

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